ewi will vierten Einkaufssonntag

Die Ennigerloher Werbe- und Interessengemeinschaft (ewi) würde gern einen vierten verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt anbieten. Das ist bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im Landgasthaus Hohen Hagen deutlich geworden. Einen entsprechenden Antrag werden die Gewerbetreibenden demnächst bei der Stadt Ennigerloh stellen.

Wenn dem Vorhaben zugestimmt wird, dann haben die Händler die Möglichkeit, außer zum Stadtfest im Mai, zum Mettwurstmarkt Ende September und am Tag des Kunden im November an einen weiteren Sonntag im Jahr zu öffnen. Wann dieser Tag sein soll, – ob im Frühjahr oder zum Weihnachtsmarkt im Advent – darüber waren die ewi-Mitglieder noch uneins. Eine Umfrage soll Klarheit bringen.

Weil die Vorsitzende Birte Rybarski kürzlich Mutter geworden ist, leitete der Stellvertretende Vorsitzende, Rolf Niedergerke, die Versammlung. Er blickte unter anderem auf die Aktivitäten im Jahr 2011 zurück und erwähnte dabei vor allem die Gewerbeschau, bei der die ewi ihren Mitgliedern vergünstigte Standplätze zur Verfügung stellen konnte. 14 Unternehmer hätten dieses Angebot wahrgenommen, erläuterte Niedergerke.

Zufrieden sei man mit dem Tag des Kunden gewesen. Der Stellvertretende ewi-Vorsitzende rief interessierte Händler, die ihr Geschäft nicht direkt in der Innenstadt haben, dazu auf, sich auf der Alleestraße zu präsentieren. Bei den Kunden gut angekommen sei das Tresor-Gewinnspiel vor Weihnachten. Man habe sogar eine Sonderverlosung durchgeführt. Das Konzept sei aber nicht wiederholbar. Welches Gewinnspiel die ewi zum nächsten Weihnachtsfest anbietet, steht noch nicht fest. Zur Auswahl stehen unter anderem ein Puzzlespiel, bei dem Kunden beim Einkauf Teile erhalten und zusammensetzen müssen, oder es werden Glückskekse verteilt, in denen Gewinnnummern versteckt sind. Lob erhielt in diesem Zusammenhang Schriftführer Helmut Rattay, der wieder eine erfolgreiche Märchenstunde zum Weihnachtsmarkt 2011 organisiert hatte.

Eine Umfrage, ob es ein Moonlightshopping geben solle, sei im vergangenen Jahr auf schlechte Resonanz gestoßen. Nur sieben Rückmeldungen habe es gegeben, so Niedergerke. „Oft wird uns vorgeworfen, die ewi vertrete nicht ausreichend die Interessen ihrer Mitglieder. Zum Beispiel in diesem Fall haben wir das Interesse der Mitglieder in den Mittelpunkt gerückt. Schade ist, dass sich kaum jemand zurückgemeldet hat.“

Quelle: Die Glocke online vom 30.11.2012